Freifunk-Treffen am Mo, 24.4.23 um 19.30 Uhr im Pons

Guten Morgen,

kleine Erinnerung:
wie angekündigt findet morgen Abend seit langem mal wieder ein Freifunk-Treffen statt !
Wo: Gaststätte Pons, Salzstraße am Wasser 1, Lüneburg (https://pons-lueneburg.de/)
Wann: 19:30 Uhr

Der regelmäßige Turnus wird nun wieder der letzte Montag im Monat sein (wie vor Corona).

Ich freue mich auf Euer Kommen.

Gruß
Andreas


					
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Freifunktreffen und neue Firmware

Hallo,
gestern hatte ich ja angeregt die Freifunktreffen wieder aufleben zu lassen.
Nun wäre nach dem bisherigen Rythmus der Termin schon nächsten Montag.
Da hat aber leider keiner vom ehemaligen Vorstand Zeit.
Beim nächsten Termin am 24.4. sind wir dann aber dabei !

Hinsichtlich der neuen Firmware sind schon 36 Knoten „per Hand“ mit der neuen Firmware ausgestattet worden und laufen problemlos. Am Freitag würde ich dann die Firmware zum automatischen Rollout auf den „experimental“-Branch legen und „stable“ dann eine Woche später wieder auf dem Freitag, um ggf. noch reagieren zu können.

Gruß
Andreas

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Netzumstellung

Hallo Allerseits,

hier gab es lange keine Neuigkeiten mehr. Die Anzahl der Aktiven war geschrumpft und die Corona-Einschränkungen hatten den Treffen den Garaus gemacht.
Für den Vereinsvorstand wollte auch niemand mehr kandidieren. Zukünftig wollen wir daher uns als Community ohne einen Verein zusammenfinden. Für den Weiter-Betrieb des Netzes konnten wir den 4830.org e.V gewinnen; ein gemeinnütziger Verein dessen Zweck genau so definiert ist.
Für die Nutzer und Nutzerinnen unserer Freifunkknoten ändert sich nichts und für die Knotenbetreiber und -betreiberinnen ändert sich nur das Gateway über den das Gerät seine Verbindung aufbaut. Die Gateways von 4830.org e.V sind allerdings performanter als unsere, sodass damit eine Geschwindigkeitssteigerung verbunden ist.
Zur Zeit laufen erste Test dazu, die wunderbare Downloadraten zeigen.
Über 4830.org e.V gibt es nun auch wieder ein Karte.

Habt ihr Vorschläge für die Treffen, die ja so lange nicht mehr stattfanden ?
Früher war die Regel sich am letzten Montag eines jeden Monats im Pons zu treffen; das wäre jetzt am 27.März (da bin ich leider nicht in LG). Wäre das immernoch der bevorzugte Rhytmus ? Oder gibt es andere Vorschläge ?

Gruß
Andreas

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Freifunk auch auf Schulgebäuden

Der Wirtschaftsausschuß des Landkreises Lüneburg hat am 19. Juni den Beschluß gefasst, dass er dem Kreistag empfiehlt, dass alle kreiseigenen Gebäude mit Freifunk-Router von uns ausgestattet werden sollen.

Im Fokus der Diskussion standen in der Tat die Außenanlagen der Schulgebäude, aber der Beschluss ist nicht auf Schulen beschränkt.

Am 25. September wird vermutlich der Kreistag der Empfehlung des Wirtschaftsausschuß folgen und dies beschließen.

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Überregionale Karte

Lüneburg ist nun auch in der überregionalen Freifunk-Karte verzeichnet:
https://www.freifunk-karte.de/

Danke an Martin und Sascha, die sich dahintergeklemmt haben, dass das funktioniert.

Bis gestern klaffte dort eine Lücke als ob es in Lüneburg keine Freifunkrouter gäbe:

Seit heute ist das nun anders:

 

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Amazon-Bestellungen

Freifunk Lueneburg e.V. ist nun bei smile.amazon.de gelistet.

Wenn jemand via Amazon etwas bestellt, so wäre es nett, wenn er dies über dieses Smile-Programm tut.
Amazon spendet dann 0,5% der Bestellsumme an uns.

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Hinweis: Ein regulärer Internetanschluss wird weiterhin benötigt.

Kurzmitteilung

Ein eigener Internetanschluss wird weiterhin zusätzlich benötigt. Wenn du einen Freifunkknoten aufstellst und über diesen ins Internet möchtest, brauchst du in den allermeisten Fällen zusätzlich einen Internetanschluss bei der Telekom, Kabel Deutschland oder einem anderem Internetprovider. Nur wenn ein anderer Knoten in Reichweite steht und dieser einen Internetanschluss besitzt, kommt dein Knoten per Meshing ohne Internetanschluss über diesen ins Internet.

Beispiel: Zentraler Hotspot

Ort der Installation
Bilmer Berg (Gemeinschaftsunterkunft), Lüneburg

Ziel:
Einfache wartungsarme Installation

Herausforderung
Montage der Freifunkknoten oberhalb der SAT-Antenne
Leitungsführung aus dem Elektrogebäude nach außen

Gute Rahmenbedingungen vor Ort
DSL-Anschluss war bereits vorhanden.
Strukturierte Verkabelung (Netzwerkschrank) konnten wir mitnutzen.
Netzspannung 230V ist im Netzwerkschrank vorhanden.
Geringe Dämpfung des WLAN-Signals.
(Gebäude für WLAN sehr durchlässig – ein Traum für Freifunker!)

Beschreibung
Um optimale Verteilung des WLAN-Signals zu erreichen, wurde ein zentraler Ort für die Freifunkknoten gewählt. Damit bilden die vier Knoten einen Hotspot. An dem Aufstellungsort befindet sich ein Elektroraum, in dem die strukturierte LAN-Verkabelung aufliegt. Insgesamt also ein idealer Ort. Um den Aufwand und Kosten gering zu halten, haben wir den vorhandenen Mast der SAT-Antenne genutzt. Doch die SAT-Antenne selbst war nun ein Hindernis. Deshalb haben wir den Mast mit einer Aluminium-Mastverlängerung erhöht. So strahlen die Freifunkknoten über die SAT-Schüssel hinweg.

Funkabdeckung. Als Freifunkknoten haben wir vier outdoorfähige Router mit einer integrierten Sektorantennen eingesetzt (TP-Link CPE210). Jeder Sektorantenne deckt horizontal etwa 60° ab. Mit vier Sektorantennen decken wir 2/3 des Kreises (also 240°) ab. Warum Sektorantennen und kein Omni-Strahler? Jede Sektorantenne ist für einen Sektor zuständig. Ein Knoten ist damit für weniger Clienten zuständig. Die Aufteilung erfolgt über die Sektoren. Deshalb „brüllen“ die Geräte nicht wild durcheinander und stehlen sich nicht gegenseitig Airtime. Weil Elektronik und Sektorantenne in einem Gerät integriert sind, gibt es kaum Leitungsverluste.

Stromversorgung. Die Stromversorgung der intergrierten Router erfolgt direkt über das LAN-Kabel. Ein LAN-Kabel hat 4 Doppeladern. Zwei Aderpaare werden für die Datenkommunikation genutzt und die restlichen zwei Aderpaare dienen der Stromversorgung mit 24V DC. (Dies wird auch als „passives PoE“ bezeichnet.) Das Netzteil ist ein passiver PoE-Injektor.

von links: Erdungsanschluss, LAN0 („normaler Anschuss“), LAN1 (Anschluss für Kaskadierung), rechts verdeckt folgt noch die Reset-Taste

Kaskadierung. Eine Besonderheit der CPE210 ist die Möglichkeit, hinter einen CPE210 einen weiteren CPE210 zu schalten (Kaskadierung). Dann kann man mit einem LAN-Kabel zwei Knoten versorgen! Diese Funktion nutzen wir bei unserer Installation. Deshalb sind (auf den Fotos oben) auch nur zwei LAN-Kabel (die den Mast vorsorgen) und keinerlei Stromkabel zu sehen,. Ein Reset des Routers kann sogar an dem PoE-Injektor ausgelöst werden. Das funktioniert aber nur bei dem ersten Router, der direkt am PoE-Injektor hängt.

Kaskadierung von zwei CPE210 oder CPE510 (Anstelle des Kabelmodems haben wir den Futro-VPNOffloader)

Also die vier CPE210 sind am Mast montiert und mit insgesamt zwei LAN-Kabeln versorgt. Jedes LAN-Kabel wird durch einen PoE-Injektor (Stromversorgung) geschliffen und mündet dann in einer Dual-Netzwerkkarte im Futro-VPNOffloader. Der Futro-VPNOffloader ist wiederum mit der Fritzbox verbunden.

Warum gibt es einen Offloader?
Vom Smartphone über das offenen Freifunk-WLAN-Netz über die CPE210 über das LAN-Kabel bis zum Futro läuft der Datenverkehr unverschlüsselt. Der Futro-VPNOffloader übernimmt die Verschlüsselung des Datenverkehrs. So werden die anderen Freifunkknoten entlastet. Die eigentliche CPU-Last tritt also auf dem Offloader auf. Mit seiner x86-Hardware kann der Offloader diese notwendige Rechenleistung spielend erbringen. Der Offloader verwaltet auch die unterschiedlichen Strecken zu den Gateways.

Futro-Netzwerkkarte. Der Futro bringt standardmäßig aber nur eine interne Netzwerkbuchse (LAN) mit. Diese interne Netzwerkbuchse wird mit einer Dual-Netzwerkkarte um zwei weitere Netzwerkschnittstellen erweitert. In einen Futro passt aber nur dann eine Netzwerkkarte, wenn man eine winklige RiserCard hat. Die Netzwerkkarte muss außerdem ein kurzes Slotblech haben (Low Profile). Hier verkürze ich das vorhandene Slotblech mittels Blechschere und winkel anschließend ab. Eine Kerbe für die Befestigungsschraube arbeite ich mit der Blechschere vor und feile sie dann mit eine Rundfeile aus. Die ist mit etwas Geschick in weniger als 15 Minuten erledigt. Die Installation der Netzwerkkarte ist hier sehr gut erklärt.
Die Konfiguration der Futros mit einer Dual-Netzwerkkarte ist etwas anspruchsvoll. Sie ist hier beschrieben. Die interne Netzwerkschnittstelle ist eth2, die Schnittstellen auf der Dualkarte sind eth1 (in der Mitte) und eth0 (oben).
Auf den CPE210 ist aktiviert: mesh_wan.
Auf dem Futro-VPNOffloader ist aktiviert: mesh_vpn, mesh_lan (als bridge eth0, eth1).

Futro-BIOS. Wichtig ist die gute Einstellung des BIOS. Denn ein Futro soll schließlich auch ohne Tastatur booten und nach Stromausfall automatisch hochfahren. Die notwendigen Einstellung haben die Freifunker aus Flensburg gut dokumentiert.

Der Futro-VPNOffloader befindet sich im im Netzwerkschrank (links). Die Stromversorgung (zwei PoE-Injektoren) für die vier Sektorantennen befindet sich rechts unten auf dem Boden.

Erweiterung des Netzes durch zwei einzelstehende Knoten
Um Freifunk auch „in der letzen Ecke“ zu empfangen, haben wir zwei weitere Freifunkknoten indoor aufgestellt. Diese TL-WR1043N/ND meshen per WLAN untereinander und zu zwei Sektorantennen.

Materialaufwand

Stück Beschreibung Stückpreis Förderung
Land NDS
Spende
privat
1 VPN-Offloader Futro 550 16 EUR 16 EUR
1 Intel Dual-Netzwerkkarte 15 EUR 15 EUR
1 RiserCard für Futro 5 EUR 5 EUR
4 TP-Link CPE210 v1.1 45 EUR 180 EUR
2 TL-WR1043N/ND v3 45 EUR 90 EUR
1 Mastverlängerung 2m 20 EUR 20 EUR
30m UV-beständiges Outdoor-LAN-Kabel 0,5 EUR/m 15 EUR
2 Netzwerksplitter (RJ45 Y-Kabel) 4 EUR 8 EUR
Summe  270 EUR* 79 EUR**

* Förderung von Hardware durch das Land Niedersachsen 2016
** Private Spende eines Freifunkers

Laufende Kosten
DSL-Anschluss wird kostenfrei von der Stadt Lüneburg zur Verfügung gestellt.
Freifunknetz wird durch uns Lüneburger Freifunker betrieben.

Fazit
Eine schöne übersichtliche Installation, die von den Bewohnern gut angenommen wird.
Hervorragende Kommunikation mit den Sozialarbeiterinnen. Danke.

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